Gemeinsame Solidarität für die Ukraine – gegen parteipolitische Spielchen

Am Donnerstag rufen Jusos, Grüne Jugend und solid in Göttingen zu einer Kundgebung anlässlich der Angriffe Russlands auf die Ukraine auf. Nachdem die Jungen Liberalen zunächst als Mitveranstalter angefragt waren, wurden sie innerhalb kürzester Zeit ausgeladen. Die Junge Union wurde gar nicht direkt angefragt. Die lokalen Kreisverbände der Jungen Liberalen und der Jungen Union in Göttingen sind über das Verhalten der anderen Jugendorganisationen angesichts der gravierende Lage in der Ukraine schockiert. 

„Dass wir zuerst angefragt und dann ausgeladen werden, ist auch persönlich enttäuschend. Dass Grüne Jugend, Jusos und solid den Krieg in Europa für parteipolitische Spielereien in Göttingen nutzen, ist beschämend.“, so Till Punke, Co-Vorsitzender der Jungen Liberalen Göttingen. 

„Wir hätten gerne ein starkes, gemeinsames Zeichen für die Ukraine gesetzt. Das Verhalten der drei Organisationen ist unprofessionell und kindisch“, so Luca Heinemann, Vorsitzender des Kreisverbands der Jungen Union. 

„Deutschland und die EU müssen geschlossen in der Unterstützung für die Ukraine sein. Harte wirtschaftliche Sanktionen, genau so wie Lieferungen von Defensivwaffen sind deshalb dringend erforderlich,“ so Zoe Achterberg, ebenfalls Co-Vorsitzende der Jungen Liberalen. 

„Auch unabhängig von gemeinsamen Solidaritätsbekundungen braucht es jetzt eine klare Antwort des Westens.“, so Heinemann.

Vera von Kopylow und Jelger Tosch im Landesvorstand der Jungen Liberalen

Am vergangenen Wochenende (12. und 13. Februar 2022) veranstalteten die Jungen Liberalen “JuLis” Niedersachsen ihren halbjährlichen Landeskongress, dieses Mal in der Halle Gartlage in Osnabrück. Es wurden etwa 300 Teilnehmer erwartet. Das Event fand unter 2G+-Bedingungen statt. Der Verband hielt sich strikt an die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen.

Im Zuge dieser Veranstaltung wurde auch der neue Landesvorstand des Jugendverbandes gewählt. Hierbei wurden die Göttinger Kandidaten Vera von Kopylow und Jelger Tosch in ihren Ämtern als Beisitzer für Programmatik sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bestätigt. Von Kopylow erhielt 87,8% der Delegiertenstimmen, auf Tosch entfielen 92,4%.

„Ich freue mich sehr über meine Wiederwahl und bedanke mich für das Vertrauen. Vor uns liegt ein wichtiges Jahr. Mit der kommenden Landtagswahl wollen wir als Junge Liberale eine starke Stimme für junge Menschen im niedersächsischen Landesparlament sein. Mit unserem Landtagswahlprogramm machen wir ein Angebot für alle, die bereit für Zukunft sind.“, erklärte Vera von Kopylow nach der Wahl. Auch Tosch zeigte sich glücklich und stolz auf das, was die Jungen Liberalen im vergangenen Jahr erreichten.

Vera von Kopylow (24) ist Studentin der Humanmedizin. Nachdem sie im März 2020 zunächst zur Landesombudsperson gewählt wurde, kandidierte sie auf dem letzten Kongress im Juni 2021 erstmals als Beisitzerin für Programmatik und nahm so ihre Arbeit im Landesvorstand auf.

Jelger Tosch (21) studiert Wirtschaftspsychologie im Bachelor. 2017 hat er dem Landesvorstand bereits einmal als Beisitzer angehört; im Juni 2021 wurde er wieder als Beisitzer für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt. In diesem Amt wurde er nun bestätigt.

Der Landeskongress ist das höchste Entscheidungsgremium der Jungen Liberalen Niedersachsen. Laut Satzung des Verbandes findet er zwei Mal im Jahr statt; während der Pandemie wurden die Kongresse, auf denen keine Vorstandswahlen stattfinden sollten, allerdings ausgesetzt. Neben den Vorstandswahlen entscheiden die Jungen Liberalen an diesen Wochenenden über aktuelle Anträge, fassen Beschlüsse und wählen die Delegierten für den Bundeskongress des Bundesverbandes der Jungen Liberalen.

Zoe Achterberg und Till Punke — Junge Liberale haben eine Doppelspitze

Bei der Kreismitgliederversammlung am 26. Januar 2022 haben die Jungen Liberalen (JuLis) Göttingen im Rahmen der halbjährlichen Vorstandswahl erstmals eine Doppelspitze gewählt. Auf den scheidenden Vorsitzenden Jan Risting folgen die beiden Studierenden Zoe Achterberg und Till Punke als Leiter des Kreisverbandes.

Zu der Frage, wie es zu der Entscheidung kam, den Vorsitz personell nicht mit einer Einzelperson zu besetzen, äußerte sich der neue Vorsitzende Till Punke wie folgt: “Ich freue mich natürlich über das Vertrauen, das Zoe und mir entgegengebracht worden ist. Außerdem bin ich stolz auf unseren Kreisverband, denn eine Doppelspitze ist in der liberalen Familie immer noch eine Seltenheit. Wir glauben aber, auf diesem Weg unseren Verband am besten in die Landtagswahl führen zu können. Zoe und ich haben beide unseren jeweiligen Schwerpunkt in unterschiedlichen Bereichen – so können wir diese gemeinsam in die Verbandsarbeit einbringen.”

Für das kommende Amtssemester haben auch beide bereits einige Ziele formuliert; Zoe Achterberg äußerte: “Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsame Amtszeit und darauf, das Potenzial all unserer Mitglieder zu nutzen, um unseren Verband stetig weiterzuentwickeln.” Till Punke warf bereits einen vorsichtigen Blick in die Zukunft: “Vor uns liegt jetzt erstmal viel Arbeit. Im Herbst steht die Landtagswahl vor der Tür und unser Ziel muss es sein, unser sehr gutes Ergebnis aus der Bundestagswahl bei den Jung- und Erstwählern zu halten. Dafür sind wir JuLis natürlich eine der treibenden Kräfte in der FDP.”

Auf ihrer Mitgliederversammlung verabschiedeten die JuLis Jan Risting als ihren Vorsitzenden und wählten ihn einstimmig zum Ehrenvorsitzenden. “Es war mir eine Freude, die JuLis Göttingen zu unseren Wahlerfolgen bei den Wahlen in 2021 zu führen. Ich weiß, dass unser Kreisverband beim neuen Vorstand in sehr guten und fähigen Händen ist.”

Weiterhin wurden bei der Versammlung René Rahrt als Stellvertreter für Programmatik, Luca Duda für Organisation und Jelger Tosch für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Julius Jensen wurde im Amt des Schatzmeisters bestätigt. Vervollständigt wird der Vorstand durch die vier gewählten Beisitzer Iwan Krivov (Programmatik), Emma Bütow (Presse), Marlene Dietrich (Organisation) und Maximilian Daus. 

Jan Risting als Kreisvorsitzender bestätigt

Bei der Kreismitgliederversammlung am 04. August 2021 haben die Jungen Liberalen (JuLis) Göttingen einen neuen Vorstand gewählt. Der wiedergewählte Kreisvorsitzende Jan Risting erklärt: „Die neue Amtszeit steht im Zeichen der Kommunal- und der Bundestagswahl. Gemeinsam wollen wir möglichst viele Junge Liberale in die kommunalen Vertretungen entsenden und der FDP zu starken Wahlergebnissen vor Ort und im Bund verhelfen.“

Auf ihrer Mitgliederversammlung verabschiedeten die JuLis Zoe Achterberg und Nicole Witt aus dem Kreisvorstand.

 Weiterhin wurden bei der Versammlung René Rahrt als Stellvertreter für Programmatik, Till Punke für Organisation und Jelger Tosch für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Julius Jensen wurde im  Amt des Schatzmeisters bestätigt. Vervollständigt wird der Vorstand durch die vier gewählten Beisitzer Iwan Krivov (Programmatik), Emma Bütow (Presse), Marlene Dietrich (Organisation) und Luca Fynn Duda. 

 

FDP und Junge Liberale im Gespräch mit dem Einzelhandel

Die Zukunft der Innenstadt sieht düster aus. Viele Einzelhändler sowie Gastronomie- und Kulturbetriebe leiden unter den aktuellen Beschränkungen. Wie schlimm die Situation vor Ort ist, davon haben sich FDP und Julis Göttingen im Zusammenhang mit der Flyeraktion „Für eine l(i)ebenswerte Innenstadt“ selbst überzeugt.

Dabei waren Vorstandsmitglieder des Stadtverbandes sowie der Jungen Liberalen zwei Tage in der Innenstadt unterwegs, um mit der Aktion auf die prekäre Lage der Innenstadt hinzuweisen. Gelegenheit für das direkte Gespräch gab es genug und die Ladeninhaber:innen und Angestellten nutzten die Möglichkeit, um ihrer Frustration Ausdruck zu verleihen. „Die Unterstützungsmaßnahmen reichen gerade für die nötigsten laufenden Kosten und kamen sehr spät. Die Frühjahrskollektion mit Einzelterminen und ohne Laufkundschaft zu verkaufen wird sehr schwierig“, so eine Geschäftsinhaberin. Im Gespräch mit dem FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Patrick Thegeder legten die Bürgerinnen und Bürger ihre Sorgen auf den Tisch. „Bringen Sie die Menschen zurück in die Stadt!“, war eine deutliche Aussage über die Zukunftsaussichten des arg gebeutelten Einzelhandels.

Die Aktion war nicht nur auf Grund der Coronasituation entstanden, sondern es ging auch um die zukünftige Gestaltung und nachhaltige Ausrichtung der Göttinger Innenstadt. Es erscheint unbestritten, dass die Konkurrenz durch den Onlinehandel die Innenstadt verändern wird. Umso wichtiger ist eine gute Erreichbarkeit mit dem Fahrrad, dem PKW und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn eine Innenstadt zudem zum Verweilen durch zusätzliche Sitzgelegenheiten, Grünflächen, Baumbestand und Spielmöglichkeiten sowie einem kulturellen Angebot einlädt, ist die Rettung der Göttinger Innenstadt möglich.

Dafür ist aus Sicht der Liberalen eine weitsichtige Planung nötig, die alle Interessen und Belange der Göttinger berücksichtigt und sicherstellt, dass die Innenstadt auch in Zukunft ein lebenswerter Ort ist.

Eine gute und für jeden Bedarf optimierte Erreichbarkeit ist ein zentraler Schlüssel für den Erhalt der Göttinger Innenstadt. Der FDP und Junge Liberale streben deshalb den Erhalt von vorhandenem Parkraum sowie eine Analyse, wie dieser effizienter genutzt werden kann, an. Eine erhöhte Taktung, Schnelllinien und eine Ausweitung des ÖPNV in den Abendstunden und auf die dezentralen Stadtteile ist für einen funktionierenden Klimaschutz unerlässlich. Nur wenn die Alternativen zum PKW attraktiv gestaltet sind, kann eine Verkehrswende erreicht werden. Als Fazit aus den Gesprächen während der Flyeraktion nehmen die Liberalen mit, dass ein ständiger Austausch aller Beteiligten entscheidend für das Gestalten eines zukunftsfähigen Konzepts ist.

Junge Liberale Göttingen wählen neuen Vorstand

Am vergangenen Mittwoch haben die Jungen Liberalen Göttingen auf ihrer Kreismitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie fand die Versammlung erstmals in der Geschichte der JuLis Göttingen online statt. Unter anderem war auch der Göttinger Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle zu Gast, der ein Grußwort hielt.

Der bisherige Kreisvorsitzende Jan Risting wurde mit einem fulminanten Ergebnis von 100% wiedergewählt. Außerdem im Amt bestätigt wurden die bisherigen Stellvertreter:innen Till Punke (Organisation), Jelger Tosch (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Zoe Achterberg (Programmatik) sowie Julius Jensen (Finanzen). Ergänzt wird der Vorstand durch die bisherigen Besitzer Nicole Witt (Organisation) und Iwan Krivov (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Neu ins Amt gewählt wurden zudem der Beisitzer für Programmatik, René Rahrt, sowie der Beisitzer für besondere Angelegenheiten, Luca Fynn Duda. 

Insgesamt zeigt sich der Kreisvorsitzende Risting nach der Veranstaltung äußerst zufrieden. „Mit der gestrigen Versammlung haben wir gezeigt, dass unsere politische Arbeit auch in Zeiten von Corona weitergeht.“ Das Ziel in den nächsten Monaten müsse vor allen Dingen die Vorbereitung auf die diesjährige  Bundestags- und Kommunalwahl sein. Risting äußerte abschließend: „Mit unserer Arbeit im letzten Jahr können wir sehr zufrieden sein. Entsprechend optimistisch blicken wir den kommenden Wahlen entgegen.“

Junge Liberale Göttingen demonstrieren vor Konfuziusinstitut

Die Jungen Liberalen Göttingen haben heute eine Demonstration vor dem Akademischen Konfuziusinstitut in Göttingen abgehalten. Diese stehen in der Kritik der politischen Einflussnahme. Eine Anfrage der Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion ergab, dass bundesweit 19 solcher Institute existieren. Nach eigener Aussage förderten sie die chinesische Sprache und Kultur im Ausland, tatsächlich seien die Konfuziusinstitute jedoch Teil des Zentralen Propaganda-Departments der Kommunistischen Partei Chinas und damit Teil der „Soft Power“-Ausübung der chinesischen Regierung, so die FDP. Die Partei kritisiert, dass an den Konfuziusinstituten kritische Themen wie die Tibet-Frage, die Menschenrechtsverletzungen gegenüber Uiguren oder das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten in Hongkong nicht thematisiert würden. Deshalb fordern die Jungen Liberalen, dass alle staatlichen Zuschüsse an und Kooperationen mit Konfuziusinstituten beendet werden. Die Demonstration fand heute zwischen 14.00 und 16.00 Uhr vor dem Akademischen Konfuziusinstitut in Göttingen in der Humboldtallee statt.

(Anja Würfel, Stadtradio Göttingen)

Julius Graack aus Göttingen in den Bundesvorstand der Jungen Liberalen gewählt

Auf dem Bundeskongress der Jungen Liberalen, der am 29. August unter strengen Corona-Auflagen in Bielefeld stattfand, wurde turnusgemäß ein neuer Bundesvorstand gewählt. Diesem gehört nun auch der Göttinger Julius Graack als Beisitzer an. Vor diesem Amt war der 22-jährige unter anderem Kreisvorsitzender der JuLis Göttingen sowie lokaler Europakandidat der FDP. Seine Kandidatur als Beisitzer in den Aufgabenbereichen Organisation sowie Öffentlichkeitsarbeit stieß mit einem Stimmergebnis von 83% auf breite Zustimmung unter den Delegierten. „Ich freue mich sehr, dass ich den Bundesverband gerade im Hinblick auf das Superwahljahr 2021 engagiert unterstützen darf.“, äußerte Graack im Anschluss an seine Wahl. Ein besonderes Anliegen sei es ihm dabei, so Graack in seiner Bewerbungsrede, möglichst viele JuLis zu einer Kandidatur bei kommenden Wahlen zu ermutigen und sie bestmöglich zu fördern.

Außerdem wurde die bisherige Bundesschatzmeisterin Mareike Röckendorf, die auch für die FDP im Göttinger Stadtrat sitzt, auf diesem Bundeskongress gebührend verabschiedet. Nach nunmehr 2,5 Jahren im Amt trat sie als Bundesschatzmeisterin nicht erneut an.

„Mareike Röckendorf hat unseren ganzen Verband mit ihrer exzellenten Arbeit als Bundesschatzmeisterin maßgeblich bereichert. Ich bin ihr dafür persönlich und im Namen unseres ganzen Kreisverbandes sehr dankbar. Gleichzeitig freue ich mich sehr über die Wahl Julius Graacks in den Bundesvorstand. Damit bleibt Göttingen dort stark vertreten. Mit seinem unermüdlichen Engagement für die liberale Idee, das er unter anderem während des Europawahlkampfs in Göttingen bereits unter Beweis stellte, kann ich mir für sein Amt keine bessere Besetzung vorstellen.“, so Jan Risting, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Göttingen.

Junge Liberale Göttingen wählen neuen Vorstand

Auf ihrer halbjährlichen Kreismitgliederversammlung am Mittwoch haben die Jungen Liberalen (JuLis) Göttingen einen neuen Kreisvorstand gewählt. Diese fand aufgrund der Corona-Pandemie unter besonderen Auflagen im Garten der FDP-Kreisgeschäftsstelle statt. Der Kreisvorsitzende Jan Risting wurde hierbei in seinem Amt bestätigt und tritt damit seine zweite Amtszeit an. Seine Pläne für diese stellte er in seiner Bewerbungsrede vor. „Unsere Priorität für dieses Jahr liegt klar in der Vorbereitung der Kommunalwahl“. Im Zuge dessen sollen unter Einhaltung aller Infektionsschutzmaßnahmen auch Präsenzveranstaltungen des Kreisverbandes langsam wieder aufgenommen werden.

 

Weiterhin stehen Jan Risting die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Julius Jensen (Finanzen), Till Punke (Organisation), Jelger Tosch (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Zoe Achterberg (Programmatik) zur Seite. Als Beisitzer komplettieren den Vorstand Nicole Witt, Iwan Krivov und Daniel Bitter, die im Amt bestätigt wurden, sowie das neu gewählte Vorstandsmitglied René Rahrt.

Risting äußerte abschließend: „Durch digitale Veranstaltungen kam unser Verband sehr gut durch die bisherige Corona-Zeit. Wir können zufrieden sein und gleichzeitig optimistisch auf die kommenden Monate blicken.“

Junge Liberale Göttingen fordern einjährige Hundesteuerbefreiung bei Tierheimhunden

Die Jungen Liberalen (JuLis) Göttingen fordern für den gesamten Landkreis die einjährige Befreiung von der Hundesteuer bei der Adoption eines Hundes aus einem Tierheim. Als Vorbild sollen dabei die Städte Göttingen und Duderstadt dienen, in denen eine solche Regelung bereits heute existiert. Nun soll diese auch auf weitere Gemeinden im Landkreis ausgeweitet werden. Denn dadurch schaffe man einen Anreiz zur Adoption von Tierheimhunden und entlaste gleichzeitig Hundebesitzer. „Gerade in Zeiten von Corona stehen Tierheime unter erheblichem finanziellen Druck, der hierdurch abgemildert werden könnte“, so Jan Risting, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen Göttingen.

Ein entsprechender Antrag in Bovenden, den die dortige Ratsgruppe aus FDP und Freien Wählern erst kürzlich einbrachte, wurde durch CDU, SPD und Grüne im Finanzausschuss abgelehnt. „Diese Entscheidung ist für uns nicht nachvollziehbar, zumal die drei Parteien schlüssige Argumente vermissen lassen“, meint Jan Risting dazu, der neben dem Kreisvorsitz der JuLis auch für die FDP Mitglied im Bovender Gemeinderat ist. „Wir lassen uns davon jedoch nicht von unserer Forderung abbringen: Jeder Tierheimhund im Landkreis hat ein neues Zuhause verdient“, so Risting abschließend.